„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
(Johannes-Evangelium, Kapitel 8 Vers 12)
Willkommen bei der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus – Schmidt,
schön, dass Sie uns auf unseren Internetseiten besuchen. Unsere Pfarrgemeinde liegt in Schmidt (Stadt Nideggen), direkt am Nationalpark Eifel, inmitten der wundervollen Rureifel. Wir sind eine kleine und lebendige Kirchengemeinde, die ihre bewegte Vergangenheit und Traditionen wach hält, aber sich in der Glaubensgemeinschaft auch den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellt. Eingebettet in einem herrlichen Stück Gottes Schöpfung, der Eifel, und ausgestattet mit einer gehörigen Portion Gestaltungswillen, liegt uns neben der Verkündigung, der Liturgie und der sozialen Verantwortung, besonders die Bewahrung der Schöpfung am Herzen. Wer hier lebt oder uns besucht, wird schnell verstehen warum!
Wir laden Sie herzlich ein, in unserem Internetauftritt ausgiebig zu stöbern, um sich ein möglichst breit gefächertes Bild von unserem Gemeindeleben machen zu können. Wir wollen auf vielfältige Weise unseren Glauben lebendig bezeugen und laden Sie ein, nicht nur virtuell auf diesen Seiten daran teilzuhaben. Hier, an dieser Stelle, erhalten Sie jedoch schon einmal einen Einblick in unser Gemeindeleben und erfahren Interessantes über die Geschichte unserer Pfarrgemeinde, Angebote und aktuellen Termine. Wir freuen uns über Ihren Besuch online, aber auch besonders leibhaftig, bei uns vor Ort, in Schmidt. Gerne laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen - persönlich oder über diese Seiten.
Wir Menschen können nur bestehen, wenn wir einander die Hände reichen.
(Angelo Roncalli, Johannes XXIII.)
Ein Moralisches Angebot: Handel(n) für mehr Gerechtigkeit
Nach der Pfarrgemeinderatswahl im Jahre 2001 bildete sich unter Anleitung von Pastoralreferent Werner Conen die „Eine-Welt-Gruppe“ in unserer Pfarrgemeinde. Diese Gruppe hat sich vorgenommen, durch den Verkauf von Waren aus fairem Handel einen kleinen Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu leisten.
Waren aus dem Fairen Handel (Kaffee, Tee, Schokolade und Kunsthandwerk usw.), für die ihre Produzenten in den armen Ländern dieser Welt höhere Preise als marktüblich erhalten, sind häufig teurer als „normale“ Artikel. Sie stehen damit gewollt im Gegensatz zu Billig- Angeboten aus Supermärkten, die leider häufig einhergehen mit der Ausbeutung der an der Herstellung der Waren beteiligten Menschen oder mit Kinderarbeit sowie der Erzeugung landwirtschaftlicher Güter mit vermehrtem Einsatz von Pestiziden. Beim Verkauf im Fairen Handel erhalten die Menschen einen gerechten Preis, der den Lebensunterhalt sichert und Möglichkeiten für deren weitere Entwicklung bietet. Diese Waren erfolgreich zu verkaufen, bleibt jedoch weiterhin schwer und bedarf großer Ausdauer und Überzeugungskraft. Wir hoffen aber, dass wir es schaffen, den Fairen Handel zu einem erfolgreichen und ständig wachsenden Hilfsmodell für viele Menschen in Entwicklungsländern werden zu lassen Wir haben noch einen weiten Weg vor uns: Fair gehandelte Waren haben erst einen geringen Marktanteil erreicht. Das ist angesichts des seit Jahren katastrophal niedrigen Weltmarktpreises z.B. für Landwirtschaftliche Produkte entschieden zu wenig, um der Mehrheit der Kleinbauern eine tragfähige Perspektive zu bieten. Hier bleibt unsere Kirche nach wie vor gerufen, mehr Gerechtigkeit auch in wirtschaftlichen Fragen möglich zu machen. In unserer Gesellschaft wird immer noch in erster Linie auf den Preis, nicht aber auf die sozialen Umstände der Produktion geachtet!
Nach dem Motto: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ und „Was du für den geringsten deiner Brüder getan hast, das hast du für mich getan“, freuen wir uns, Sie an einer immer am 1. Wochenende eines Monats durchgeführten Verkaufsveranstaltungen in der Kirche begrüßen zu dürfen. Falls wir mit diese Sichtweise und unsrem Engagement das Interesse an einer Mitarbeit in unserer Gruppe erweckt haben sollten, sprechen sie mit einem der unten genannten
„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und behüte.“
So heißt es im 1. Buch Mose, Kapitel 2, Vers 15. Ökologisches Handeln ergibt sich für den Christen nicht aus der aktuellen Tagespolitik, nicht aus einem Modetrend oder aus Aktivismus. Vielmehr resultiert es aus einer geistlichen Orientierung, die sich an den Schöpfer, Versöhner und Erlöser unserer Welt hält, die den Schöpfungsglauben in die Mitte des Menschen- und Weltverständnisses stellt.
Wie wichtig dieses Anliegen für die Zukunft der Menschheit ist, macht die derzeit geführte Diskussion über den weltweiten Klimawandel überdeutlich. Die Ärmsten sind am stärksten von den Auswirkungen betroffen. Kommende Generationen werden zu den Leidtragenden unseres heutigen Verhaltens. Lebensräume für Pflanzen- und Tierarten verschwinden.
Die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz ist sich der globalen Bedeutung des Klimawandels bewusst und hat erst jüngst eindringlich an die Pfarrgemeinden appelliert, sich gerade als Kirche der Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Erdball zu stellen.
http://www.dbk.de/schriften/deutsche_bischoefe/erklaerungen/index.html
Schon immer sah es der Sachausschuss „Schöpfung und Umwelt“ im Pfarrgemeinderat von Sankt Hubertus Schmidt als seine vordringliche Aufgabe an, schöpfungsfreundliches Handeln im pastoralen Selbstverständnis zu verankern. Er tritt entschieden ein für Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen, des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns. Vor allem möchte er ermutigen zu praktischen Initiativen, diese fördern und durchführen.
Bei „Sankt Hubertus“ hat bereits vor Jahren ein Umdenkungsprozess eingesetzt, der angesichts inzwischen verwirklichter Projekte, wie z.B.
Einsatz gewässerschonender Reinigungsmittel bei der Raumpflege, Verwendung rußarmer Opferlichte im Kirchengebäude, Einführung umweltschonender Büromaterialien im Verwaltungsbereich, Umgestaltung des Außengeländes am Kindergarten nach naturnahen Gesichtspunkten, Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energieträger bei allen pfarrlichen Gebäuden, Einbau CO2-neutraler Holzpelletheizungen in Kirchengebäude, Pfarrhaus und Jugendcafe, Installation einer 150 qm großen Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchengebäudes zur Erzeugung umweltverträglichen Stroms,
auch in der Gemeindepraxis eine prägende Gestalt angenommen hat.
Für seine Bemühungen auf dem Weg zu einer schöpfungsfreundlichen Pfarrgemeinde wurde der Umweltausschuss schon mehrfach öffentlich ausgezeichnet. Sankt Hubertus Schmidt gilt auf pfarrlicher Ebene bistumsweit als Vorreiter in Sachen ökologisch ausgerichteter Pastoral. Dies bedeutet Verantwortung und Ansporn zugleich. Deshalb wollen wir auch in Zukunft nicht nachlassen in den Anstrengungen um angemessene Lebensbedingungen für die Armen in der Welt, für nachfolgende Generationen und für unsere Mitgeschöpfe.
Wie hat es der Hl. Franziskus einst so treffend zum Ausdruck gebracht: „Alles in der Schöpfung ist miteinander verschwistert, eine einzige Familie vor Gott.“
Willkommen beim Katholischen Kindergarten St. Hubertus
Der Kath. Kindergarten St. Hubertus, liegt unmittelbar am Tor des einzigartigen Eifeler Nationalparks, im idyllischen Rur-Eifeldorf Schmidt. Unser Kindergarten, ist mit seinen beiden altersgemischten Gruppen, der Tiger- und der Bärengruppe, mit je 25 Kindern ausgelegt. Neben den Regelkindergartengruppen bieten wir noch eine Übermittagbetreuung für bis zu neun Kindergartenkinder an. Darüber hinaus bieten wir ab dem 1. August 2007 auch eine Betreuung für unter dreijährige Kinder an. (Lesen Sie bitte dazu auch den gesonderten Navigationspunkt U3).
Der Kindergarten St. Hubertus ist im Innen- und Außenbereich großzügig und für die alltäglichen Anforderungen ideal gebaut, eingerichtet und aufgeteilt. Die Gruppenräume besitzen neben einer Spielebene, einen Neben- und Sanitärraum. Unseren großzügigen Mehrzweckraum mit separatem Nebenraum, nutzen wir unter anderem zum Turnen.
Zu einem Zentrum der besonderen Art, ist unser Außengelände geworden. Bietet es den Kindern doch eine Fülle an verschiedensten Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten. Ein Klettergerüst, ein Sandkasten, eine Schaukel und Rasenfläche – mit dieser Art Standartprogramm waren wir nicht mehr zufrieden. So entstand unser „Öko-Kindergarten für alle Sinne“: Ein modelliertes Gelände mit Findlingen und Steinen zum Klettern und Verstecken. Ein Bachlauf mit Kieseln und Kaskaden zum Matschen und Modellieren, zum Entdecken und Experimentieren. Sand-, Erd- und Steingruben zum Buddeln und Bauen. Eine Feuerstelle und Amphitheater zum gemeinsamen Treffen. Ein Geländeparcours mit Geräuschtunnel zum Lernen und Erleben, aber auch ein Aussichtsturm, eine Blockhütte und Werkstatt. Wir sind der Überzeugung, dass Kinder einen Spielort brauchen, an dem sie sich geborgen fühlen. Eine Landschaft, die mit ihren Hügeln und Wällen, Bäumen, Büschen, Steinen und Pflanzen, ihrem Sand und Wasser nur wenige ergänzende Spielgeräte benötigt. Besonders wichtig erscheint uns der Aspekt, dass die gefühlsmäßige Bindung an die Natur – hervorgerufen durch eine Sensibilisierung für die Umwelt – den späteren verantwortungsvollen Umgang mit ihr ermöglicht.
Das Team:
In unserer Einrichtung arbeiten vier pädagogische Mitarbeiterinnen, sowie zwei Raumpflegerinnen und ein Mitarbeiter für die Pflege der Außenanlage.
Die pädagogischen Mitarbeiter sind wie folgt eingeteilt:
Tigergruppe: Sophia Faymonville (Gruppenleitung) Magdalena Schleicher (Ergänzungskraft)
Bärengruppe: Sabrina Lennartz (Gruppenleitung) Alexandra Niewind (Ergänzungskraft)
Kindergartenleitung: Sabrina Lennartz
Der Träger:
Unsere Tageseinrichtung für Kinder wird getragen von der Kath. Pfarrgemeinde St. Hubertus, vertreten durch den Kirchenvorstand. Aus diesem Gremium sind der stellvertretende Vorsitzende Herr Paul Frings und Herr Karl Heinz Breuer für die Belange des Kindergartens delegiert. Sie arbeiten ebenfalls im Rat der Tageseinrichtung als Vertreter des Trägers mit. Als Rendantin steht uns Frau Ute Falter zur Seite.
Pädagogik/Zielsetzung
Allgemeine Zielsetzung:
Wir wollen einen Lebensraum für unsere Kindergartenkinder schaffen, der es ihnen ermöglicht soziale Kontakte zu knüpfen, Möglichkeiten zum Experimentieren wahrzunehmen und Kreativität, Bewegungsfreude, Spiele sowie die Freude an Liedern und Wortspielen zu entwickeln. Sie sollen die ersten Schritte zur Selbständigkeit spielerisch erleben. Durch altersgemischte Gruppen erfahren sich die Kinder einerseits als gleichwertige Partner, aber andererseits auch als unter- oder überlegene Spielpartner. So entstehen für sie verschiedene Rollen: Hilfe geben, Hilfe annehmen, Spielsituation ändern, positive und negative Reaktionen. Unsere Aufgabe sehen wir im Ausgleichen, Impulse geben und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
Unser Bildungsangebot liegt in der sozialen Kompetenz, der Wissenserweiterung und Spracherziehung, aber auch im musischen Bereich sowie der Bewegungserziehung.
Religiöse Erziehung:
Als Erzieherinnen eines katholischen Kindergartens, sind wir bestrebt den Kindern ein tragfähiges christliches Glaubensgerüst fürs Leben zu vermitteln. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass jedes Kind ein Gerechtigkeitsempfinden (Gewissen) entwickelt, das auch ein Empfinden für den Anderen mit einschließt und so dazu beiträgt eigenes Fehlverhalten aufzudecken.
Die Begegnung mit dem Anderen erfordert immer gegenseitige Rücksichtnahme, Vertrauen und Achtung voreinander: Das Vorbild Jesu und die Liebe für den Nächsten, spielen in unserem Verständnis eine zentrale Rolle. So sollen die Kinder keine kleinen Glaubensexperten werden, die besonders viele Gebetsverse rezitieren können, wohl aber durch die christlichen Feste des Jahresverlaufs (Weihnachten, Ostern, Erntedank, St. Martin und Nikolaus) eine Heimat finden. Dieser religiöse Jahreszyklus, bietet uns vielerlei Möglichkeiten, durch einfaches Mittun die Inhalte des Glaubens zu erleben. Geschichten aus der Bibel (vornehmlich das Neue Testament) machen die Kinder mit Jesus als Person, seinen Handlungsweisen und Idealen bekannt. Bilderbücher, Lieder und kindgemäße Gebete konkretisieren und vertiefen diese Erfahrungen. Höhepunkte und gleichzeitig gute Möglichkeiten zur Einbindung in die Pfarrgemeinde sind die Gottesdienste, die wir für und mit den Kindern, Eltern und der Pfarrgemeinde gestalten und feiern.
Nachmittagsbetreuung
Wir bieten unseren Kindern eine tägliche Nachmittagbetreuung bis 16 Uhr an. Dabei ist es uns wichtig, die Kinder durch verschiedenste Aktivitäten, in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen zu fördern, ohne das der Spaßfaktor zu kurz kommt. Der darf nach einem langen „Kindergartentag“ selbstverständlich nicht fehlen. Wir wissen um ihre aktuellen Interessen und Bedürfnisse und gehen individuell darauf ein. Nach stundenlangem Aufpassen und sich in die Gruppe hineinfinden, ist das Freispiel am Nachmittag ausgesprochen wichtig. Dann werden die „heiß geliebten“ Aktionsecken, wie Turnhalle, Außengelände mit Bachlauf sowie die Nebenräume und der Flurbereich gerne und intensiv genutzt.
Darüber hinaus setzen wir zwei Schwerpunkte:
1. „Mit allen Sinnen Natur erleben“ Wir empfinden es gerade in der heutigen Zeit für wichtig, den Kindern naturnahe Erlebnisse zu vermitteln. Deshalb bieten wir Ihnen regelmäßig Spielen mit Naturmaterialien, Spaziergänge, Bewegungs- und Singspiele, Möglichkeiten der Natur zu lauschen, in Wald, Wiesen und Feldern zu spielen, Dinge zu bauen und die eigene Phantasie zu entwickeln, an.
Mit diesen Angeboten fördern wir die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Wir vermitteln den Kindern damit ein Bewusstsein, wie wertvoll und lebensnotwendig eine intakte Schöpfung für uns alle ist.
Bei schlechtem Wetter wechseln wir in den Küchenbereich. Dort wird dann geschnibbelt, gekocht, gebacken, probiert – und natürlich gegessen, was das Zeug hält.
2. „Angebote zur Förderung der Kreativität“ Gerne nehmen die Kinder unsere vielfältigen Angebote zur Förderung der Kreativität und Phantasie, der Fein- und Grobmotorik sowie der Konzentrationsfähigkeit und des Sozialverhaltens an. Ob es dabei um Gestaltungsarbeiten mit wertlosen Materialien, Wasserfarben oder Ton, Basteln mit Falt- oder Schneidetechniken, oder um Rollenspiele mit und ohne Requisiten geht: Unsere Kinder sind bei diesen Gelegenheiten voller Begeisterung bei der Sache. Unsere Angebote im Außenbereich mit Sand und Matschspielen und Materialien im Wald suchen, oder das Kennen lernen und ausprobieren der Kräfte von Wasser und Magnetismus sind immer Höhepunkte in unserem Miteinander.
Betreuung von Kindern unter drei Jahren (U3)
Auch in Schmidt hat sich die Situation der Familien in den letzten Jahren verändert. Zunehmend sind beide Elternteile jüngerer Kinder berufstätig. Es zeigte sich ein eindeutiger Anstieg der Nachfrage nach U 3-Plätzen. Deshalb haben wir uns entschieden, ab dem 1. August 2007 eine Betreuung für die unter drei jährigen Kinder innerhalb unseres Kindergartens anzubieten.
In der U 3-Gruppe werden auch Kinder älterer Altersgruppen betreut, so dass weiterhin eine gute Altersmischung gewährleistet ist. Wir Mitarbeiterinnen haben uns für die neue Angebotsform in Fortbildungen qualifiziert und werden auch in Zukunft an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Um dieser neuen Angebotsform überhaupt gerecht werden zu können, bestehen enge Absprachen zwischen den Mitarbeitern beider Gruppen. Gruppenübergreifendes Arbeiten, wie wir es in unserer Einrichtung bereits praktizieren, wird weiter durchgeführt und erweitert, um den Bedürfnissen aller Kinder im Alltag gerecht zu werden.
Der Tagesablauf und die Strukturierung des Morgens orientieren sich weitgehend an den Bedürfnissen der jüngeren Kinder. Raum und Räume für Bewegungs- oder Ruhezeiten sind gegeben. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen ist erforderlich. Besonders bei der Aufnahme von U 3-Kindern ist die Ablöse-, Bringphase von entscheidender Bedeutung, denn je jünger ein Kind ist, desto mehr Zeit benötigt es, um eine neue Bindung einzugehen. Bring- und Abholzeit werden an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. In den ersten Tagen oder auch Wochen, können Mutter oder Vater bei dem Kind in der Einrichtung bleiben. Erst, wenn das Kind sich in der Gruppe wohl fühlt und Vertrauen zu einer Beziehungsperson gefasst hat, sollte ein erster Trennungsversuch stattfinden. Die Kinder dürfen etwas Vertrautes, wie z.B. das Lieblingsstofftier, von zu Hause mitbringen. Anfangs sollten Mutter und Kind die Einrichtung nur für ein oder zwei Stunden, während der Zeit des Spielens, besuchen. Das Kind kann im Beisein der Mutter alles in Ruhe betrachten. Es kann, wenn es möchte, mit dem Spielzeug spielen, Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen oder aber vom Schoß der Bezugsperson aus dem Treiben im Gruppenraum zuschauen. Wenn es von sich aus den Kontakt zur Erzieherin sucht, sollten die Eltern dies unterstützen. Die Erzieherin wird sich selbst in den ersten Tagen sehr zurückhalten. Das Kind soll sich aus unserer Sicht nicht bedrängt fühlen. Gefällt es dem Kind in der Gruppe und erkundet es aktiv sein neues Umfeld, kann der tägliche Aufenthalt allmählich ausgedehnt werden.
Für unsere U 3-Kinder werden in regelmäßigen Abständen (alle drei Monate) systematische Beobachtungen und Reflexionen durchgeführt, sowie eine Bildungsdokumentation erstellt und Entwicklungsgespräche mit den Eltern geführt. Aktuelle Beobachtungen werden in freier Form zeitnah stichpunktartig festgehalten.
Räume, in denen Kinder in dann insgesamt fünf Altersstufen betreut werden, benötigen eine differenzierte Gestaltung. Alle für die jüngeren Kinder zugänglichen Bereiche liegen im Gruppenraum:
Förderverein
Seit 1996 haben wir einen eigenen Förderverein. Alles, was man dazu braucht, haben wir natürlich längst auf den Weg gebracht. So sind wir im Vereinsregister eingetragen und verfügen über die steuerliche Annerkennung der Gemeinnützigkeit. Ein Vorstand wird regelmäßig gewählt – und last but not least – haben wir, der Kindergarten und die Mitglieder des Fördervereins bislang viel Sinnvolles und Hilfreiches umsetzen können.
Damit wir aber die vielen Aufgaben weiterhin meistern können, brauchen wir nach wie vor eines: Neue Mitglieder, die vielleicht selbst einmal Kinder in unserer Einrichtung untergebracht hatten und um die Wichtigkeit des Fortbestands wissen.
Bei unseren Vereinszielen steht die Unterstützung des Kindergartens bei seinen vielen Aufgaben im Vordergrund. In erstere Linie geht es dabei um die Beschaffung von Spiel- und Erziehungsmaterialien. Zwei gute Beispiele dafür sind z.B. die Errichtung einer Brunnenanlage auf dem Außengelände oder ergänzende Dinge für die zwei Spielebenen in den Gruppenräumen, die unser Träger angeschafft hat.
Jedes Jahr, zu Begin des Kindergartenjahres, berufen wir eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Dort stellen wir unsere Aktivitäten vor und besprechen eventuelle Probleme, bei denen wir Unterstützung brauchen. Bislang haben wir nur positive Erfahrungen im gemeinsamen Miteinander machen können.
Kontakte:
1.Vorsitzende Sabine Breuer Monschauer Str. 48 52385 Nideggen-Schmidt Tel.: 02474-993850
2.Vorsitzende Heidi Groger Zur Schanze 31 52385 Nideggen-Schmidt Tel.: 02474-6110
Der Kirchenchor St. Hubertus Schmidt hat die eigentliche Aufgabe, die Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Hubertus Schmidt (im Volksmund auch „St. Mokka“ genannt) musikalisch mitzugestalten. Doch treten wir auch auf in Seniorenheimen, bei Konzerten der Schmidter Vereine und bei gemeinsamem Singen der Dekanatschöre. Wir sind ein gemischter Chor und singen unter der Leitung von Markus Grubert meist vierstimmig. Wir proben dienstags Abend von 20.00 bis 22.00 Uhr im Pfarrhaus. Wir sind z.Z. 26 Sängerinnen und Sänger, sind aber jederzeit erfreut über neue Mitglieder, die unser Stimmenpotential verstärken. Chorleiter Markus Grubert, Kommerscheidter Straße 9, Tel. 1030 1. Vorsitzende Anita Foemer, Nideggener Straße 60, Tel. 445 2. Vorsitzender Helmut Meyer, Schlebachweg 4 Kassiererin Ursula Wergen, Römerstraße 24 Schriftführer Hermann-Josef Kessler, Nideggener Straße 72, E-Mail: hermann-Josef.kessler@freenet.de
Ein weiterer Chor unserer Pfarrgemeinde ist Laudate Dominum. Bitte besuchen Sie diesen Chor auf seiner eigenen Homepage, um weitere Informationen zu bekommen. www.laudatedominum.de
„Über Jahrhunderte hinaus möge diese Kirche Zeugnis ablegen für viele Generationen von dem großen Opfergeiste der Schmidter Pfarrkinder.“
Die Worte des Aachener Weihbischofs Dr. Friedrich Peter Hünermann bei seiner Festpredigt am 5. November 1950 anlässlich der Kirchweihe in Schmidt sollen den Einstieg bilden für eine kurze Rückschau auf die Kirchengeschichte der Pfarre Sankt Hubertus Schmidt während der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Als selbständige Pfarre existiert die Kirchengemeinde Sankt Hubertus Schmidt bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts. Dem Bau des ersten Kirchengebäudes aus dem Jahre 1685 folgte 1870 die Errichtung eines wesentlich größeren Gotteshauses, das nach seiner nahezu vollständigen Zerstörung in den Kriegsjahren 1944/45 bereits im Jahre 1950 wiederaufgebaut und der Pfarrgemeinde seither als Versammlungsstätte dient. Ihre heutige Gestalt hat die Pfarrkirche durch einen Erweiterungsbau im Jahre 1969 gefunden.
Mit der Schmidter Kirchengeschichte haben sich in der Vergangenheit schon eine Reihe Schmidter Autoren beschäftigt (so z.B. Wilhelm Schleicher, Severin Stollenwerk, Engelbert Donnay und Ludwig Fischer). Die Ergebnisse ihrer umfangreichen Nachforschungen wurden sowohl im Schrifttum (z.B. „St. Hubertus Schmidt“, „Schmidt - Geschichte und Geschichten“) als auch im Internet (http://www.gdg-nideggen.de, http://www.druckerei-fischer.eu/heimatbund/index2.php) veröffentlicht. Interessierte Leser finden hier eine Fülle wissenswerter Informationen aus vergangenen Epochen.
An dieser Stelle soll eine nicht so alltägliche Episode aus dem Schmidter Kirchenleben zu Sprache kommen, die den Höhenort oberhalb des Rursees überregional bekannt gemacht hat und sich auch heute noch großer Popularität erfreut. Es handelt sich um die (wahren) Begebenheiten aus der Nachkriegszeit, die der Schmidter Pfarrkirche zu einem ungewöhnlichen Zweitnamen verholfen haben.
Im Jahre 1947 kommt Josef Bayer als neuer Pfarrer nach Schmidt. Von den massiven Kriegseinwirkungen, die die „Battle for Schmidt“ (Originalbezeichnung amerikanischer Militärhistoriker) den aus der Evakuierung heimgekehrten Dorfbewohnern hinterlassen hatte, ist auch die Pfarrkirche nicht verschont geblieben. Mit viel Fleiß und Elan gelingt es den Schmidtern, in relativ kurzer Zeit wieder ein eigenes Dach über den Kopf zu bekommen; nur in das Kirchengebäude regnet es weiter hinein. Josef Bayer weiß insgeheim, dass etliche seiner Schäfchen einem lukrativen Nebenerwerb nachgehen: Sie schmuggeln Kaffeebohnen aus dem grenznahen Belgien. Mit mahnenden Predigtworten erinnert der Pfarrer seine Pfarrkinder nun regelmäßig daran, dass sie ihn und seine beschädigte Kirche ebenfalls nicht länger im Regen stehen lassen sollen. Seine Appelle verfehlen ihre Wirkung nicht. Schon bald kommt eine ansehnliche Summe an Spendengeldern zusammen. Mit deren Hilfe entsteht ein neues schmuckes Gotteshaus, das Weihbischof Hünermann am 5. November 1950 konsekriert und das fortan im Volksmund nur noch „Sankt Mokka“ genannt wird. Nach zwölfjährigem Wirken verlässt Josef Bayer im Jahre 1959 die Pfarre Sankt Hubertus Schmidt und wird Pfarrer in Sankt Severin Eilendorf. Die Schmidter ernennen ihn zu ihrem ersten Ehrenbürger.
Es sind natürlich nicht ausschließlich Schmuggelgelder gewesen, die das Kirchengebäude aus den Ruinen wiedererstehen ließen. Großzügige Geldzuwendungen von Spendern, die sich nicht dem Kaffeeschmuggel verschrieben hatten – und nicht zu vergessen – die umfangreichen Hand- und Spanndienste vieler fleißiger Bauhelfer aus dem ganzen Ort haben gleichermaßen den raschen Wiederaufbau begünstigt.
Wenn Sie, liebe Leser, etwas mehr über typische „Sankt Mokka-Geschichten“ erfahren möchten, sei Ihnen die Lektüre unserer Broschüre „Typisch Sankt Mokka“ empfohlen, die Sie im Kirchengebäude für fünf Euro erwerben können. Dort finden Sie zu erschwinglichen Preisen ein gut sortiertes Sortiment weiterer Schmidter Souvenir-Artikel, wie Kaffeebecher, Kerzen und Ansichtskarten.
Übrigens: Der bekannte Südtiroler Kabarettist Konrad Beikircher beschäftigt sich in seinem jüngsten Werk „Die rheinische Neunte“ ebenfalls mit typischen Anekdoten aus der Schmugglerzeit; so auch mit den Schmidtern, ihrem „Ehrenpfarrer“ Josef Bayer und der Kirche„Sankt Mokka“. Hören Sie mal hinein!
… für „Sankt Mokka“ Gutes tun und dabei Steuern sparen
Was sind eigentlich „MOKKA-BONS“?
Bereits seit einigen Jahren bietet die Kirchengemeinde Sankt Hubertus Schmidt den Pfarrangehörigen die Möglichkeit des bargeldlosen Spendens an. Im Pfarrbüro, beim Küster und beim Rendanten kann man in unterschiedlicher Stückelung so genannte MOKKA-BONS erwerben. Über den Gesamtbetrag erhält der Spender eine Zuwendungsbestätigung, die er mit seiner Steuererklärung beim Finanzamt einreicht. Bei den Gottesdiensten wirft man die MOKKA-BONS im Laufe des Kirchenjahres einfach nach und nach in den Klingelbeutel. MOKKA-BONS werden wie Bargeld behandelt und der entsprechenden Sonntagskollekte zugeführt (natürlich sind auch weiterhin Münzen und Geldscheine gerne im Klingelbeutel gesehen). MOKKA-BONS gibt es in drei Packungsgrößen (25 €, 50 €, 100 €) oder in unterschiedlicher Stückelung (50 Cent, 1, 2, 5 und 10 Euro) zu kaufen.
Von MOKKA-BONS profitieren Sie ganz speziell, wenn
Sie ein regelmäßiger Kirchgänger sind, so dass übers Jahr ein stattlicher Opferbetrag zusammenkommt. Über die erhaltene Zuwendungsbestätigung können Sie alle Opfer und Kollekten im Gottesdienst bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.
Sie nicht so oft in die Kirche gehen, dann aber gerne auch mal mehr in den „Klingelbeutel“ legen. Gerade dafür lohnt es sich, die steuerliche Abzugsfähigkeit der MOKKA-BONS zu nutzen.
Sie die Steuerersparnis aus den MOKKA-BONS an die Pfarre weitergeben möchten. Bei einem Steuersatz von z.B. 20% bekommen Sie z.B. auf 50 Euro MOKKA-BONS 10 Euro vom Finanzamt „erstattet“. Diese können Sie zusätzlich spenden.
Ihnen am Kirchenausgang oft der passende Geldbetrag fehlt. Mit den MOKKA-BONS entfällt das lästige Kramen und Sie können im Vorhinein festlegen, welche Beträge Sie bereithalten wollen. Das ist auch für Personen interessant, die keine Steuern zahlen.
Sie auch in Messfeiern spenden möchten, in denen kein Kollektant zugegen sein kann. Benutzen Sie dann einfach am Kirchenausgang den Opferstock mit der Aufschrift „Einwurf für MOKKA-BONS“.
Zusammengefasst das Wesentliche auf einen Blick:
1. Sie kaufen MOKKA-BONS. 2. Sie erhalten eine Zuwendungsbestätigung. 3. Sie werfen statt Bargeld MOKKA-BONS in den Klingelbeutel. 4. Sie reichen die Zuwendungsbestätigung beim Finanzamt ein.
Als Pfarrer Josef Bayer im Schreiben vom 7. Dezember 1950 der A.G. für Anstaltskredit in Köln mitteilte „… die Nähe der Grenze hat den Wiederaufbau des total zerstörten Dorfes nicht ungünstig beeinflusst…“ oder sein Nachfolger Pfarrer Alfons Rangs am 26. August 1965 gegenüber dem Bischöflichen Generalvikariat in Aachen erklärte „… die Gläubigen haben die Möglichkeit zu Geld zu kommen, damals für sich und den Kirchbau eifrig ausgenutzt …“, da legten beide Geistlichen offensichtlich großen Wert auf eine wohl formulierte Ausdrucksweise. Denn sie hätten genauso gut schreiben können: „Die Schmidter Kirche trägt ihren Beinamen „Sankt Mokka“ völlig zu Recht.“
Die Schmidter Bevölkerung jedenfalls identifiziert sich damals wie heute mit ihrer Pfarrkirche und ist regelrecht stolz darauf, dass ausgerechnet ihr Kirchengebäude mit einem besonderen Namen „ausgezeichnet“ wurde, der symbolhaft Zeugnis ablegt für die große Spendenfreudigkeit in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.
Diesen Gedanken griff auch Dr. Kurt Josef Wecker in seiner Predigt beim „Tag der offenen Kirche“ am 7. Mai 2006 auf, als er die historischen Begebenheiten mit folgenden Worten kommentierte: „Ihre Vorfahren und viele von Ihnen haben viel gewagt und mit Mokka-Schmuggel und anderem Einsatz die zerstörte Kirche miterstehen lassen. Darum dürfen wir dankbar sein für die, die, geistlich begleitet von der Fürbitte von Pfarrer Josef Bayer „Sankt Hubertus“ wiedererrichteten. Und dieser Heilige aus Belgien wird im Himmel nichts dagegen haben, wenn der Volksmund an die kuriosen Anfänge erinnert.“
In rechter Weise interpretiert möchte sich „Sankt Mokka“ also keineswegs als Konkurrent zu dem sich uneingeschränkter Wertschätzung erfreuenden Pfarrpatrons namens Hubertus verstanden wissen, sondern nur als profane Umschreibung rheinischer Prägung einer nicht ganz alltäglichen Episode aus der Schmidter Kirchengeschichte.
Und allen edlen Spendern, die sich in der Nachkriegszeit nicht dem Kaffeeschmuggel verschrieben hatten, durch großzügige Geldzuwendungen und/oder umfangreiche Hand- und Spanndienste aber gleichermaßen ihr Scherflein zum Wiederaufbau der Pfarrkirche beigetragen haben, sei an dieser Stelle nicht mindere Hochachtung gezollt, denn an sie alle richten sich die Worte des Aachener Weihbischofs Dr. Friedrich Peter Hünermann bei seiner Festpredigt am 5. November 1950 anlässlich der Kirchweihe in Schmidt: „Über Jahrhunderte hinaus möge diese Kirche Zeugnis ablegen für viele Generationen von dem großen Opfergeiste der Schmidter Pfarrkinder.“
Spezielles Angebot für Internet-Nutzer
Wenn Sie, liebe Internetnutzer, “Sankt-Mokka-Souvenirs“ erwerben möchten, dann nehmen wir hier Ihre Bestellung entgegen und schicken die gewünschten Artikel gerne per Paket zu Ihnen nach Hause.
Nachstehend noch einmal in zusammengefasster Form unsere Gesamtangebot mit den jeweiligen Stückpreisen (zuzüglich Portokosten):
· Ansichtskarten: insgesamt acht verschiedene Motive 1,00 Euro · Kaffeebecher: zwei Varianten: klassisch und modern 5,00 Euro · Kirchenführer: „Sankt Mokka“ einst und jetzt auf 28 Seiten 5,00 Euro · Kerzen mittel: mit Strichzeichnung Kirchengebäude 6,00 Euro · Kerzen groß: mit Original-„Sankt-Mokka“-Logo 9,50 Euro
Sollten Sie die Gelegenheit zu einem persönlichen Besuch unserer Pfarrgemeinde nutzen wollen, haben Sie zudem die Möglichkeit, sämtliche Artikel aus unserer „Sankt-Mokka-Kollektion“ auch im Kirchengebäude zu erwerben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Personalunion Pfarrbüro/Küsteraufgaben Beschäftigungsumfänge orientiert an Pastoralaktivitäten
Mit der erfolgreichen Umsetzung ihres Konsolidierungsmodells haben die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde Schmidt bewiesen, dass schwierigere finanzielle Bedingungen kein Grund sind, bewährte Verwaltungsstrukturen aufzulösen. Der Kirchenhaushalt von Sankt Hubertus ist weiterhin ausgeglichen. Ein schematisches Zusammenlegen sämtlicher kirchlicher Aufgaben ohne Berücksichtigung örtlicher Besonderheiten und spezifischer pfarrlicher Profile lehnt der Kirchenvorstand ab. Er plädiert für föderal gegliederte pastorale Strukturen. Als Mitglied des Aktionsbündnisses „Kirche vor Ort“ tritt er gemeinsam mit seinen Bündnispartnern für eine eigenverantwortliche örtliche Vermögensverwaltung auch in kommenden Jahren ein.
http://www.aktionsbuendnis-kirche-vor-ort.de
Engagement für die Ärmsten der Armen Schmidter unterstützen die brasilianische Pfarre von Pater Benno Stollenwerk
Das Missionswerk des vor sieben Jahren verstorbenen Pater Benno Stollenwerk wird in seinem Heimatort Schmidt durch den alljährlichen Weihnachtsbasar mit Enthusiasmus weiter unterstützt.
Schmidt/Sao Paulo(avl). Jetzt erst recht! Schon immer war der Stellenwert von Pater Benno Stollenwerk innerhalb der Schmidter Pfarrei St. Hubertus hoch. War er doch vielen Schmidter noch persönlich bekannt. Dass aus dem liebenswerten und stillen „Schmidter Jung“ ein selbstloser Priester wurde, der tausende Kilometer von der Heimat entfernt, all sein Können und seine ganze Kraft für die Ärmsten der Armen in den Slums der brasilianischen Stadt Sao Paulo einsetzte, erfüllt seine Heimatgemeinde noch immer mit einem Gefühl der Hochachtung und Verehrung.
Basar für brasilianische Slums Seit 24 Jahren unterstützen die Schmidter „Ihren Pater Benno“, wie sie ihn liebevoll nennen, mit einem alljährlich stattfindenden Weihnachtsbasar. Die Erlöse fließen ohne Verluste in Pater Bennos Projekt, in die brasilianischen Pfarre Sao Joao Climaeo in Sao Paolo. Josefine Lennartz brachte 1978 den Stein ins Rollen, als sie die Schmidter auf die Idee brachte, die wichtige Arbeit von Pater Benno durch einen Basar zu unterstützen. Seit her ist es den Schmidtern eine echte Herzensangelegenheit geworden, den Menschen in St. Paolo mit Selbstgebasteltem, das verkauft wird, zu helfen. Darüber hinaus gehen in regelmäßigen Abständen, guterhaltene Kleiderspenden auf die Reise nach Brasilien. Bislang konnten rund 279 000 Euro in die Pfarre Sao Joao Climaeo überwiesen werden. Unzählige Brasilianer tragen Kleidung, die in den vielen Jahren tonnenweise gespendet wurden. Jeder Basar wird bislang gut besucht - dem Tod Pater Bennos zum Trotz – und bringen erfahrungsgemäß gut 10 000 Euro ein. Rund 150 Aktive beteiligen sich an den Vorbereitungen und der Durchführung der Weihnachtsbasare im Schmidter Schützenhof. Die Schmidter kommen immer gerne zum Basar. Weihnachtlich eingestimmt, können sie dort noch einige Weihnachtsgeschenke erstehen und damit in Not lebenden Menschen helfen. Die Schmidter Geschäftswelt spendet tolle Preise für Tombolas. „Schmidts Unterstützung für Pater Bennos Lebenswerk wird unbeirrbar weitergehen. Auch wenn bei uns die Zeiten schlechter werden, so geht es uns doch im Verhältnis zu den Menschen in Sao Paolo gut“, so Ludwig Fischer, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von St. Hubertus. Der Weihnachtsbasar, der traditionell immer am 1. Advent stattfindet, steht weiterhin fest im Terminkalender der Schmidter Familien.
Selbstlos und vorbildlich Pfarrer Benno Stollenwerk, zeitlebens ein gütiger und aufopfernder Mann, wurde 1929 in Schmidt geboren. 1943 trat er in die Genossenschaft vom Heiligen Geist und vom Unbefleckten Herzen Mariens, des Klosters in Donaueschingen ein. Es folgten Abitur und Studien in Menden. Am 18. April 1950 brach er nach seiner Profess in Heimbach zu weiteren Studien zur Universität nach Knechtsteden auf. Sechs Jahre später erhielt er in Knechtsteden seine Priesterweihe und konnte seine Primiz in Schmidt feiern. Im darauf folgenden Jahr, 1957, reiste er nach Sao Paolo in Brasilien ab. Dort arbeitete er für die Ärmsten der Armen und verstarb dort am 22. November 2000. 40 Jahre lang prägte er das Leben in der brasilianischen Gemeinde. Zahllosen Menschen konnte er nicht nur materiell unterstützen, sondern auch ein spirituelles wie tatsächliches Zuhause geben. Wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, war die Betreuung von Kindern. So setzte er sich mit aller Kraft für die Bekämpfung ihrer Unterernährung ein. Monatlich werden – auch heute noch – Gewichtskontrollen von momentan 270 bedürftigen, unterernährten Kindern von der Geburt bis zum sechsten Lebensjahr durchgeführt. Wie sehr seine Arbeit in St. Paulo geschätzt wurde und wie viel Kraft sein Wirken freisetzte, wird durch den Entschluss des brasilianischen Stadtrates erkennbar, in Kürze eine Kinder-Vorschule nach Pater Benno zu benennen.
Der Kirchenvorstand
Die Aufgaben des Kirchenvorstands zu beschreiben, ist – allerdings nur auf den ersten Blick – eine recht „trockene“ Angelegenheit, denn im Vordergrund steht die Vermögensverwaltung der Pfarrgemeinde. Gerade das ist vielgestaltig und abwechslungsreich. Vereinfacht ausgedrückt zeichnet der Kirchenvorstand verantwortlich für alle Angelegenheiten der Kirchengemeinde, die mit der Verwaltung von Einrichtungen, Gebäuden, Grundstücken, Finanzen und Personal zu tun haben. Er muss letztendlich dafür Sorge tragen, dass immer genügend Ressourcen für die Wahrnehmung der pastoralen Tätigkeiten zur Verfügung stehen.
Aufgrund stark rückläufiger Bistumsmittel hat sich die Vermögensverwaltung einer Pfarre in den letzten Jahren zu einer anspruchsvollen Aufgabe entwickelt. Es bedarf eines hohen Maßes an Kreativität, um bisherige Standards auch in Zukunft in gewohnter Form bereitstellen zu können. Mit einer Fülle neuer Ideen ist es dem Schmidter Kirchenvorstand dennoch gelungen, die Basis für eine solide Wirtschaftsführung in den kommenden Jahren zu legen, ohne das pfarrliche Angebot in nennenswerter Weise einschränken zu müssen.
Dass dieses Unterfangen erfolgreich war, ist nicht zuletzt dem ausgeprägten Teamgeist der Mitglieder zu verdanken. Kirchenvorstandssitzungen in „Sankt Hubertus“ sind gekennzeichnet durch eine ausgesprochen offene Gesprächsatmosphäre. Einziges Manko: Oftmals stellt die umfangreiche Tagesordnung hohe Anforderungen an das Durchstehvermögen zu nachtschlafenden Zeiten. Die wirtschaftlich solide Lage der Kirchengemeinde sollte aber durchaus berechtigte Hoffnung bieten, „Marathon“-Sitzungen in Zukunft endgültig zu den Akten legen zu können.
Dem Team „Kirchenvorstand St. Hubertus Schmidt“ gehören derzeit folgende Mitglieder an:
Pfarrer Heinz-Josef Biste (Vorsitzender) Johannes Foemer, Nideggener Str. 60 (stellvertretender Vorsitzender) Bernhard Haas, Klein Frankreich 8 (stellvertretender Vorsitzender) Michael Jansen, Eschaueler Weg 6 (Schriftführer) Hans Otto Breuer, Brunnenstr. 13 Karl-Heinz Breuer, Häere Rott 3 Paul Frings, Nideggener Str. 57 Heinz Haas, Eichheckstr. 102 Siegfried Hurtz, Am Zäunchen 4
Die zu 100% ehrenamtliche Tätigkeit der gewählten Mitglieder unterstützen durch ihre Mitarbeit in den jeweiligen Ressorts:
Ute Falter, Bergstr. 24 (Rendantin Kindergarten) Konrad Schöller, Nideggener Str. 110 (Kirchenrendant/Verwaltungsmitarbeiter)
Wahlen zum Kirchenvorstand finden alle drei Jahre statt. In zeitversetztem Rhythmus wird jeweils die Hälfte der Mitglieder neu gewählt. Wahlberechtigt sind alle Pfarrangehörigen, die am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit mindestens einem Jahr in der Gemeinde wohnen. Die aktuellen Team-Mitglieder wurden zuletzt im Februar 2007 von den Schmidter Wählern in ihrem Amt bestätigt.
Da viele Beratungsgegenstände im Kirchenvorstand personenbezogene Angelegenheiten betreffen, muss das Gremium in nichtöffentlicher Sitzung tagen. Wichtige Entscheidungen mit hohem Informationswert für alle Pfarrangehörigen werden deshalb regelmäßig in den Pfarrnachrichten, durch Aushang im Schaukasten und auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlicht.
Das Pfarrbüro ist die zentrale Anlaufstelle der Gemeinde für kirchliche Angelegenheiten: Organisation, Verwaltung, Erstellung der Pfarrnachrichten, aber auch ein „offenes Ohr” für Menschen, die mit ihren Problemen oder Sorgen kommen, das sind im Wesentlichen die Aufgaben des Pfarrbüros. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, Besuchern in Fragen und Anliegen Unterstützung zu geben, insbesondere
· zur Anmeldung von Taufen, bei Erstkommunionen, Firmungen und Trauungen · zu Hauskommunionen und Krankensalbungen · zur Bestellung von Messintentionen · Führen der Kirchenbücher, Einblick in die Chronik der Kirche, die tlw. bis ins 19. Jhd. zurückreicht · Pfarramtliche Bescheinigungen · wenn Sie anderweitig Hilfe und Beistand benötigen
Das Pfarrbüro befindet sich im Pfarrhaus Heimbacher Str. 2 direkt gegenüber der St. Hubertus-Kirche.
Öffnungszeiten: Montag: 10:00 – 12:00 Uhr Donnerstag: 16:00 – 18:00 Uhr Freitag:09:00 – 12:00 Uhr
Kontakt:
Telefon:02474/409 Fax:02474/410 Email:kirche-schmidt@t-online.de Adresse:St. Hubertus Pfarrgemeinde Heimbacher Str. 2 52385 Nideggen
Pfarrbüro
Heimbacher Str. 2 52385 Nideggen-Schmidt
Ansprechpartner: Irmgard Hürtgen Markus Grubert
Öffnungszeiten: Mo. 10 bis 12 Uhr Do. 16 bis 18 Uhr Fr. 9 bis 12 Uhr
Tel.: 02474-409 E-Mail: kirche-schmidt@t-online.de
Geschäftsstelle
Nideggener Str. 110 52385 Nideggen-Schmidt
Ansprechpartner: Konrad Schöller
Tel.: 02474-99180 E-Mail: kath.kirchengemeinde.schmidt@t-online.de
Kindergarten
Im Sief 10 52385 Nideggen-Schmidt
Leiterin: Sabrina Lennartz
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. durchgängig 8 bis 16 Uhr
Tel.: 02474-357 E-Mail: kiga-st.hubertus@t-online.de
Name und Anschrift Katholische Kirchengemeinde St. Hubertus Schmidt Heimbacher Str. 2, 52385 Nideggen-Schmidt
Inhaltlich Verantwortliche Konrad Schöller Nideggener Str. 110 52385 Nideggen-Schmidt
sowie die jeweiligen Autoren
Telefon: 02474-99180 - Telefax: 02474-99181 E-Mail: Kath.Kirchengemeinde.Schmidt@t-online.de
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